Philosophie / Über mich

Seit nunmehr sechs Jahren, gelingt es mir, mich innerhalb kürzester Zeit von allen Schmerzen zu befreien!
Ob Rückenschmerzen, eine Sehnenentzündung oder gar ein mittelschwerer Bandscheibenvorfall - okay, für den habe ich zweiundzwanzig Tage gebraucht -, aber in der Regel waren die Schmerzen nach drei bis fünf Tagen nur noch eine Erinnerung. Andererseits benötige ich bei Kopf- oder Magenschmerzen nur zehn Minuten, bei stark schmerzhaften und geschwollenen Hals-Lymphknoten fünf Minuten, und wenn ich mal, was Gott sei Dank äußerst selten vorkommt, Knieschmerzen bekomme
, nur zwei Minuten.

Ich habe die letzen Jahre sehr viel mit dem Faszienholz an mir experimentiert. Bei manchen Beschwerden, z.B. hartnäckige und mehrtägige Schmerzen im Fußballen, habe ich sogar erst mal zehn Tage gebraucht, bis ich die richtige Behandlungsstelle gefunden hatte, aber alsdann waren auch diese Leiden innerhalb dreier Tage komplett beseitigt.

All diese meinen positiven Erfahrungen, haben mich mit einem ungeheuerlichen Gefühl der Dankbarkeit geprägt. Es ist mir zu einer Lebensaufgabe geworden, dieses Wissen an so viele Menschen wie möglich weiterzugeben. 

Und es ist mir ein Herzenswunsch, dass niemand der Schmerzen hat, länger als zwei Wochen auf eine Behandlung warten muss. Deswegen leite ich alle Anfragen, um die ich mich innerhalb dieser Zeit nicht persönlich kümmern kann, an die von mir geschulten Therapeuten weiter.

Auch möchte ich gerne noch einmal in diesem Leben mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten! Denn es ist eines meiner größten Verlangen, wenn man im Labor herausfinden könnte, wie sich meine Massage mit meinen Faszienhölzern, auf Tumore auswirken wird. In der Doku "Faszien - geheimnisvolle Welt unter der Haut" sagt Rober Schleip immerhin: "Damit hätt´ ich gar nicht gerechnet, dass das Gebiet der Onkologie plötzlich ein´s der aktuellsten ist, wo die Faszienforschung gebraucht wird und einen großen Beitrag liefert." 

Solange wir Seelen in einer körperlichen Welt leben, solange wird sich der Mensch mit Schmerzen plagen müssen. Ich möchte, dass Sie die einfache Kunst der Selbstbehandlung erlernen! Ich möchte, dass die Menschen nicht mehr unnötig unter ihren Schmerzen leiden müssen! Und es wäre schön, wenn jene, die die einfache Kunst der Heilung schon erlernt haben, sie auch an andere weitergeben würden.

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Über mich

Mike Detzel, 1968 bei Landau in der Pfalz geboren. Mit 23 Ausbildung zum Akrobaten und Artisten in Berlin. Bis zu meinem 51. Lebensjahr habe ich in diesem Beruf gearbeitet. Seit 1996 bin ich ein enger Schüler von Zen-Meister Zensho in Wiesbaden. Seit dem gleichen Jahr übe ich mich in der Wing-Chun-Kampfkunst und leite seit 2017 meine eigene Kampfkunstschule.

Im Februar 2020 bin ich bei der Paracelsusmesse in Wiesbaden mit meiner einzigartigen Massage-Methode und meinen selbst entwickelten Faszienhölzern zum ersten Mal in eine breitere Öffentlichkeit getreten. Im März und April 2020 habe ich bereits die ersten sieben Therapeuten geschult.

Und von nun an, freue ich mich über hoffentlich noch viele offene Menschen, die bereit sind, sich selbst um ihre Schmerzen und ihre Gesundheit zu kümmern.

"Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit,
b) der Tod.
Drum hält er uns, auf das er lebe,
zwischen beiden in der Schwebe."
EUGEN ROTH

Zu einer Sache, die ich oben angesprochen hatte, möchte ich noch etwas nachtragen: Als ich den Bandscheibenvorfall hatte, war ich nicht beim Arzt gewesen und es gibt kein MRT. Insofern könnten Kritiker mir vorwerfen, dass es gar kein Bandscheibenvorfall war. Aber ich habe in meinem Leben schon ein paar Hexenschüsse gehabt und den Schmerz, den ich damals empfand, war wirklich noch einmal eine andere Liga.

Ausgelöst durch ein Verhebe-Trauma beim Umzug zweier Waschmaschinen bin ich am nächsten Morgen schreiend aufgewacht. Ich erlebte einen Schmerz, wie ich ihn noch nie zuvor in meinem Leben erfahren habe. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Jetzt gab es nur zwei Möglichkeiten: Mit dem Handy, welches neben meinem Bett lag den Notarzt zu rufen, oder irgendwie an mein Türholz zu gelangen. Natürlich hab ich mich für Möglichkeit Nummer zwei entschieden.

Tatsächlich ist es mir gelungen, mich seitlich aus dem Bett zu rollen und die sechs Meter zu meinem Türholz zu krabbeln. Dort angekommen habe ich mich am Türpfosten hochgearbeitet und dann für die nächsten dreißig Minuten behandelt. Das Zwicken im Rücken war zwar immer noch sehr deutlich zu vernehmen, aber ich konnte mich zumindest wieder bewegen.

Die nächsten Tage waren alle ähnlich, außer dass ich am vierten Tag meine morgendliche Erst-Behandlung von dreißig auf nur noch zehn Minuten verkürzt hatte. Aber diese zehn Minuten waren schon sehr wichtig, damit ich mich überhaupt bewegen konnte. Während dieser ersten Tage habe ich mich auch sechs bis sieben Mal pro Tag für weitere zwei bis drei Minuten mit meinem Taschenholz an einer Stuhllehne oder einer Wand nachbehandelt.

Oftmals dokumentiere ich mir meine Behandlungszeiten und Erfolge, wie auch in diesem Fall. Am zweiten Morgen das gleiche Spiel. Ich habe mich wieder zum Türholz hingearbeitet und wieder für 30 Minuten behandelt. An diesem Tag hatte ich sogar einen Wing-Chun-Workshop für Kinder an einer Schule geleitet. An Tag elf meines Bandscheibenvorfalls hatte ich einen mehrstündigen Auftritt als Nikolaus auf Stelzen auf einem Weihnachtsmarkt. Natürlich hab ich meinen Rücken gespürt, aber ich konnte arbeiten. Auch habe ich mein Wing-Chun-Training und meinen wöchentlichen Zirkus-Workshop mit den Kindern kein einziges Mal ausfallen lassen.

Am siebzehnten Tag hatte ich mir notiert: Im Alltag gar keine Schmerzen mehr, nach längerem Sitzen jedoch, immer noch ein starkes Zwicken. Und Tag zweiundzwanzig: Heute ist das erste Mal, dass ich mich überhaupt nicht mehr behandeln muss, da kein Schmerz mehr vorhanden.

Ich habe mir die Frage gestellt, was wohl passiert wäre, wenn ich mich aus Angst heraus, etwas verschlimmern zu können, mich für Möglichkeit Nummer eins entschieden hätte? Der Notarzt wäre gekommen, ich hätte mich für längere Zeit nicht mehr bewegt, was mit Sicherheit zu einer weiteren Abwärtspirale und zu einem deutlich längeren Heilungsprozess geführt hätte. Am Ende wäre ich vielleicht sogar operiert worden? Dann hätte ich viele Monate lang damit zu tun gehabt und hätte sehr viele Jobs nicht machen können. Gott sei Dank musste ich nicht einen Einzigen absagen. Danke Yggdrassil! 🙏